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Ihr Impuls für klügere Entscheidungen im KI-Alltag
Newsletter · Ausgabe 03 · Juni 2026
KI arbeitet längst in vielen Teams. Oft spricht nur niemand darüber.

Liebe Leserin, lieber Leser,

einen Satz habe ich in den letzten Wochen auffällig oft gehört. „Bei uns nutzt das eigentlich niemand." Gesagt von Führungskräften. Mit voller Überzeugung.

Zehn Minuten später, im selben Gespräch, erzählt jemand aus demselben Haus, wie er seine Protokolle, seine Angebotstexte, seine Recherche längst von KI vorbereiten lässt. Ganz selbstverständlich.

Beides stimmt. Und genau darin liegt der Punkt. KI ist in vielen Teams längst angekommen. Nur leise. Nebenbei. Unausgesprochen.

Das Problem ist nicht die Technik. Es ist die fehlende Vereinbarung darüber, wer was darf.


Drei Fragen, die Sie jetzt klären sollten

Punkt 01
Wissen Sie, wo KI in Ihrem Team mitarbeitet?

In vielen Gesprächen zeigt sich ein klares Bild. Mitarbeitende setzen KI längst eigenständig ein, oft ohne dass die Führung davon weiß. Nicht aus Trotz. Sondern weil es schneller geht.

Das ist menschlich. Und es bleibt ein Risiko, solange es im Verborgenen läuft. Was Sie nicht kennen, können Sie weder schützen noch besser machen.

Was Sie nicht benennen, können Sie nicht führen.
Punkt 02
Wo endet die Vorarbeit, wo beginnt Ihre Entscheidung?

Ein KI-Assistent kann viel vorbereiten. Er ebnet den Weg: Entwürfe, Varianten, Zusammenfassungen, erste Analysen. Das entlastet spürbar — und genau dort liegt sein Wert.

Heikel wird erst der letzte Schritt. Dort, wo etwas nach außen geht. Wo Geld bewegt wird. Wo jemand die Verantwortung trägt. Diesen Schritt darf keine KI allein gehen.

Vorbereiten ja. Freigeben entscheidet der Mensch.

Der Assistent bereitet vor. Die Entscheidung tragen Sie.
Punkt 03
Verbieten oder vereinbaren?

Die erste Reaktion in vielen Häusern ist ein Verbot. Verständlich. Nur schützt es nicht. Es verlagert die Nutzung dorthin, wo Sie sie nicht mehr sehen.

Wirksamer ist eine klare Vereinbarung. Drei Spalten genügen: Was kann KI vorbereiten? Was braucht Freigabe? Was gehört nicht in ein KI-Tool? Einmal gemeinsam besprochen, einmal schriftlich festgehalten.

Ein Verbot schützt nicht. Eine klare Regel schon.

Die Grundlage dieser Arbeitsweise

Diese Arbeitsweise stammt aus meinem Buch „Künstliche Intelligenz für Führungskräfte" (2026), aus den Kapiteln zur Zusammenarbeit im Team und zum Automatisieren ohne Programmieren.

Mein Vorschlag: Nehmen Sie sich in der nächsten Teamrunde zwanzig Minuten. Zeichnen Sie drei Spalten — was KI vorbereiten kann, was Freigabe braucht, was nicht in ein KI-Tool gehört — und füllen Sie sie gemeinsam aus. Zwanzig Minuten Abstimmung ersparen Ihnen Wochen der Unsicherheit.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet
KI-Starter für KMU

Wir bringen Ihr Team in einem kompakten Format auf einen gemeinsamen Stand: klare Rollen, klare Freigaben, ein erster sicherer Anwendungsfall.

KI-Kompetenz nach EU AI Act, Artikel 4

Wir unterstützen Sie dabei, KI-Kompetenz im Unternehmen aufzubauen, Mitarbeitende zu sensibilisieren und den Umgang mit KI nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wenn Sie wissen möchten, wo in Ihrem Team bereits KI mitarbeitet —
ich spreche gerne mit Ihnen darüber. In einem ruhigen Erstgespräch, ohne Verkaufsdruck.

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Herzlich,

Roswitha Breitschopf

Autorin & Gründerin, Rosy.Academy